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Montag, August 14, 2006

Kiel aus der Union ausgetreten

Es gibt Veränderungen die einen nicht überraschen, weil sie den Zustand hergestellt haben, den man eigentlich annahm: Der Austritt der Gemeinde Kiel aus der Union war so eine Veränderung. Mir war völlig klar, dass die Gemeinde keine orthodoxe war bzw. ist und dass man mit der Union zu tun hat. Klar war mir aber nicht, dass diese Gemeinde tatsächlich Mitglied war. Dennoch erreichte mich diese Information aus gut unterrichteten Quellen... Man bleibt also dynamisch, einige Gemeinden treten ein, andere treten aus (siehe hier zum Beispiel Hildesheim, eine Gemeinde die ebenfalls austrat). Das liberale Judentum in Deutschland bleibt in Bewegung und entwickelt sich in viele Richtungen weiter und genau das, wäre eine gute Entwicklung. Keine Monokultur, die ja schädlich wäre. Den Wikipedia-Eintrag zu Monokultur möchte ich hier also wärmestens empfehlen.

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint...

Dein Hinweis "Monokoltor" ist klasse, ich habe ihn genüsslich gelesen und die jüdschen Gemeinden in Deutschland als Beispiel vorgestellt. Mittlerweile kenne ich einige.

Eintritt in die Union ist sicher für GRUPPEN wichtig die eine Orientierung suchen und sich Hilfen versprechen. Selbstbewusste Gemeinden können sich m.E. dem Diktat aus Dauer nicht folgen. Es sei denn, der Vorsitzende ist "emotional verbandelt" oder aus einem anderen Grund anhänglich. Vielleicht kommt jetzt auch die erwartete Bewegung im Zentralrat zustande, je mehr nicht-orthodoxe Gemeinden dort Mitglieder sind, umso näher kommen wir an die gewünschte Pluralität
Elisabeth BG

10:54 vorm.  

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