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Mittwoch, Juni 21, 2006

Willkommen im Ruhrgebiet! Oder so...


Gerade in dieserJuni-Ausgabe der „Jüdischen Zeitung” erschien ein längerer Bericht über „EtzAmi” und die meisten Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen sowieso darüber Bescheid und sind voll im Bilde. Eine kleine Presserückschau gibt es auch hier. Unnötig zu schreiben, dass die bei EtzAmi Beteiligten sehr vorsichtige Menschen sind, die auf gar keinen Fall die fragilen Verhältnisse im Ruhrgebiet unterwandern wollen, sondern offen für ein observantes und modernes Judentum werben wollten und zuweilen auch schon einmal Widerstand verspürt haben. Das ist aber ganz normal, wenn man die augetretenen Pfade verlässt und Weg für etwas neues ebnet. Seit dem Jahr 2000 geht das schon so und zwischendurch kam auch folgerichtig eine Anfrage der Union Progressiver Juden nach einer offiziellen Mitgliedschaft die man zunächst zurückstellte um die Verhältnisse im Landesverband zu klären. Es war damals noch nicht klar, dass Bielefeld schnell Mitglied der Union werden würde. Die Verhältnisse im Landesverband änderten sich also rascher, als das bei EtzAmi kalkulierbar war. Übrigens erschien fast folgerichtig eine orthodoxe Gruppe auf der Bildfläche, die in Bielefeld auch vertreten werden wollte und Zugang zur Synagoge forderte. Dann passierte einige Zeit lang nichts, bis ich plötztlich in einer russischen Zeitung las, die Union baue ihre eigene Gemeinde in der Nachbarschaft auf. Das hielt ich natürlich für einen schlechten Scherz, denn was wäre das für eine Art von Reaktion, wenn man stets Dialog und Zusammenarbeit fordert, aber selbiges nicht im Programm hat. Jedenfalls nahm ich sofort Kontakt zum Autor des Artikels auf und er gestand auch ein, dass er sich die Unterstützung nur ausgedacht habe:
Sie haben recht, wenn Sie sich wundern, dass ich mich in meinem kurzen Artikel auf die Unterstützung der Union Progressiver Juden berufen habe. Mir war bewusst, dass das ein bisschen voreilig war […] habe ich die Möglichkeit genutzt, den russischen Juden unbedingt zu vermitteln, dass die neue Gemeinde einen Beistand hat – die russische Mentalität benötigt diese Information.
Es gab dann ein unsäglich zähes Hin-und Her zwischen dem Vorsitzenden der Union und mir und offenbar verstand man das Problem nicht: Warum soll man das Rad zweimal erfinden?? Dann wieder nichts und jetzt das: Union Progressiver Juden: Mitglied Oberhausen. Da bleibt mir nur zu sagen: „Willkommen im Ruhrgebiet x-ypsilonste kleine Gruppe… - warum auch gemeinsam an Zielen arbeiten…”.

22 Kommentare:

Anonymous Matronit meint...

Die Union kommt mir bisweilen vor wie ein manischer Rabbiner, der überall seinen Kaschrutstempel draufsetzen will.
Hauptsache, auf der Verpackung steht "Union" - egal, was drin ist.
Böse, böse, ich weiss.

10:32 vorm.  
Blogger Chajm meint...

Ich denke, viele neue Initiativen suchen auch die Unterstützung der Union, weil sie unterstützt werden wollen... aber es gibt natürlich noch „unabhängige” Gruppen.

10:57 vorm.  
Anonymous Matronit meint...

PS
Hab' ich jetzt mein böses Posting doppelt geschickt? Weil ich nicht sah, daß mein Comment veröffentlich ist...

Ja, neue Initiativen suchen die Unterstützung der Union. Aber warum so eilig? Kleine Gruppen können sich auch eine ganze Weile mal ganz unabhängig in Wohnzimmern treffen. Da kann man sich dann in Ruhe entwickeln, ganz ohne ideologische Vereinnahmung.

11:05 vorm.  
Blogger Chajm meint...

Nein. Nicht doppelt... :-)
Klar, das ist die Frage: Warum so eilig? Vielleicht weil man entweder „drin” oder „draußen” ist - wenn das Spiel einmal läuft, muß man mitziehen.

11:09 vorm.  
Anonymous Anonym meint...

Gut so! Dann kan jeder seine eigene - zwangsläufig dünne - Suppe kochen. Warum Kontakt, wenn man selber in die Presse kommen kann? Und die Union kann sich über neue Markanteile freuen. (Vorsicht: Ironie)Vielleicht ist Etz Ami zu erfolgreich und das Konzept findet Nachahmer? Auf jeden Fall ist die Aufmachung zunächst interessant.Warten wir ab, was daraus wird. Denn nur Qualität setzt sich durch!!!!
Elisabeth BG

3:21 nachm.  
Anonymous R meint...

Hallo Chajm, ich weiß zwar nicht welche Strategien Ihr verfolgt, aber die Arbeit, die Perusch leistet ist einmalig. Ich bin selbst Mitglied dieser kleinen Gemeinde und wir tuen viel für die Leute aus den ExSowjetstaaten. Von einer dünnen Suppe kann nicht dir Rede sein. Viele haben das erste Mal in ihrem Leben an einem Seder-Abend teilgenommen oder einen Schabat-Gottesdienst besucht, obwohl sie Mitglieder der konservativen Gemeinden sind.

Warum arbeiten wir nicht zusammen? Was lässt euch (unsere beiden Führungen) davor zurück schrecken? Steckt da wirklich eine Strategie hinter?

Wird es nicht langsam Zeit sich mal die Hand zu reichen? Juden suchen händeringend nach ihren Wurzeln und wir können Ihnen den Einstieg erleichtern. Nichts anderes haben wir im Sinn.

Schalom aus Oberhausen.

4:17 nachm.  
Blogger Chajm meint...

Das habe ich damals angeboten, in der Mail-Diskussion mit dem Organisator der Geschichte. Er lehnte ab, wollte sich zunächst mit der Union einigen. Die e-mail von perusch steht sogar auf unserer Mailingliste. Dennoch nichts gehört. „Zurückgeschreckt” gilt also eher für Perusch als für EtzAmi.

4:26 nachm.  
Anonymous R meint...

Wie es auch immer gelaufen sein mag und ohne mich tiefer mit "der Mail" beschäftigt zu haben, glaube ich, dass keiner von uns will eine Spaltung jemals wollte.

Vielleicht sollten wir es nochmal angehen? Hast du vielleicht eine Idee? EtzAmi wollte ich z.B. schon immer mal besuchen :)

1:07 vorm.  
Blogger Elisabeth Berkes-Grosser meint...

Lieber "r" aus Oberhausen,

Mit einem Lächeln (über ihre Naivität) und mit Wut im Bauch (über ihre Naivität? )lese ich Ihre Kommentare.
Was ist passiert?
In einem öffentlichen Forum sei es erlaubt, die Dinge aus meiner Sicht zu beschreiben:

Eine kleine Guppe russischer Juden probiert etwas Neues aus. So weit gut und lobenswert. Dann gibt es lobenswerte Macher, die die Sache vorantreiben wollen. So weit auch gut und lobenswert. Aber nun passiert ein fataler Fehler. Diese "Macher" haben es versäumt erst nachzudenken bevor sie handeln. Sie schauen nicht nach rechts und nach links und bedenken nicht die Konsequenzen weil sie - m. E. - eigentlich gar keinen richtigen Plan haben.

Was wollen sie eigentlich? Eine russisch-jüdische Gemeinde? Hurra!!! Übermorgen gründe ich eine ungarisch-jüdische Gemeinde!!! Und meine Freundin eine polnisch-jüdische Gemeinde und dann haben die in deutschland Geborenen endlich ihre Chance, eine deutsch-jüdische Gemeinde zu besuchen. Superklasse, Ch. Knopbloch hat die Dinge richtig gesehen, wir stehen vor der Spatung!!!!

Dann gibt es noch die "Helfer", die durch Ihre Initiative in Oberhausen eine Möglichkeit wittern, eine uniebsame Gruppe (Etz Ami)zu ärgern, die ihre Unabhängigkeit erhalten wollte.

Sie, lieber "r", und Sie lieber Herr Persuch, haben vielleicht die Struktur nicht durchschaut und merken erst jetzt, was passiert ist. Ja, "Teile und Herrsche" ist die Devise der Berater. Vielleicht haben Sie das nicht gemerkt, aber die Entscheider der Union beherrschen ihr Geschäft,die Strategie ist klar.

1.Schaffe Tatsachen.
2.Wenn sich keiner wehrt hast du gewonnen
3. Bei Ärger zeige Demutshaltung und entschuldige dich.
4. Passieren kann nichts, die Fakten sind nicht mehr zu ändern und du hast dich entschuldigt.
5. Gratulation! Du hast gewonnen.
(In Anlehnung an ein Werk über "Unfaire Führungsmethoden")

Lieber "r", lieber Herr Perusch,überlegen Sie was Sie gewonnen haben und machen Sie was daraus. Vielleicht wird Ihre Entscheidung, eine unionsgeführte Gemeinde gegründet zu haben, für Sie den gewünschten Erolg bringen.
Und wenn Sie Etz Ami schon immer besuchen wollte....dann tun Sie das doch. Die G'ttesdientzeiten werden immer veröffentlicht.
Mit herzlichen Grüßen und Schawua tov
Elisabeth Berkes-Grosser

11:37 vorm.  
Blogger Chajm meint...

Hallo & Schalom,
ich möchte noch hinzufügen, dass wir ja stets auch Infos an die email-Adresse von perusch gesendet haben und so auch dokumentiert haben, dass wir grundsätzlich alle Juden willkommen heißen. Zudem noch, dass es bei uns eigentlich keine „Russen” oder „Deutsche” gibt sondern nur Juden und das in einer bunten Zusammensetzung und das steht für uns im Vordergrund.
Ich habe frühzeitig und ausdrücklich die Verantwortlichen vor einer Spaltung gewarnt, aber man ignorierte das und bezog sich auf die Union und nun kommt jemand von dort und warnt uns vor einer Spaltung? Schon sehr lustig. Dennoch: wir treffen uns sowieso und die Termine stehen offen im Internet, jeder ist herzlich eingeladen. Von Perusch hat von uns nie jemand eine solche Einladung erhalten...

5:30 nachm.  
Anonymous R meint...

Liebe Frau Berkes-Grosser, natürlich ist es in einem öffentlichen Forum (auch wenns nur ein privates Blog isz), erlaubt seine eigene Meinung frei zu äußern. Das muss man glaube ich nicht extra betonen.

Dennoch glaube ich, dass Sie einiges nicht verstanden haben. Es geht uns nicht darum, Etz Ami oder irgend eine andere Gemeinde, wie sie es ausdrücken, zu "ärgern". Es geht uns auch nicht darum uns von den "Deutschen" abzuspalten. Wir sind alle Juden und wir sind alle gleichberechtigt. Es geht uns nicht um Spaltung und wir machen auch keine Politik. Etz Ami ist in unserer Gemeinde kein Thema, die konservative Gemeinde spielt eine fast ebenso geringe Rolle.

Fest steht, dass es in Deutschland, in Oberhausen, in Mülheim, in Duisburg, in Essen, in Krefeld und vielen, vielen anderen Städten Menschen, Juden gibt, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, die keine religiöse Bildung genossen und die kein jüdisches Leben je gelebt haben. Diese Menschen werden sich mit 50, 60, 70 Jahren nicht mehr in einer deutsch-sprachigen Gemeinde integrieren können, diese Menschen sehen sich von diesen "Machern" nicht vertreten. Und glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche. Perusch ist der Versuch Juden an das Judentum heran zuführen und dieser Versuch gelingt, zumindest aus meiner Sicht.

Aus diesem Vorhaben machen wir kein "Geschäft", wie sie es nennen. Perusch gibt es seit 1998, wenn auch in einer anderen Form und wir lehren nach den Prinzipien unseres jüdischen Volkes, in einer Sprache, die in der Gemeinde gesprochen wird, auf eine Weise, die für die Mitglieder, die Besucher angemessen ist.


Sie, Herr Guski schätze ich sehr, sie machen eine tolle Arbeit und machen sie weiter so! Auch wenn unsere Gemeinden sich immer weiter entzweien, so werde ich ihre Artikel weiter mit Interesse lesen und ihre Webseite weiterhin gern besuchen.

Aber ich bitte Sie nochmals, hören Sie auf Politik zu machen. Ich bin nicht als Vertreter von Perusch gekommen und glauben Sie mir, es geht mir ebenfalls nicht um Politik. Ich sehe wie auch Sie keinen Unterschied zwischen Russen und Deutschen, aber ich sehe einen Unterschied zwischen russischsprachigen- und deutschsprachigen Juden.

Und wenn Sie eine Einladung brauchen, dann lade ich sie herzlichst, auch wenn nicht als Vorstand, sondern nur als Mitglied ein, uns in Oberhausen zu besuchen.

Schalom.

10:05 vorm.  
Anonymous Shmulik meint...

@"R"
Das ist schon toll was du uns hier schreibst. Ich bin selber nicht Mitglied von etzami aber mitglied einer grösseren Gemeinde in der Nähe vom Ruhrgebiet und Sympathisant der liberalen Bewegung - gleichzeitig aber auch Beobachter der Vorgänge. Wenn ich richtig informiert bin, hat sich der Gründer eurer Oberhausengemeinde zuvor nicht über liberales judentum in der Gegend informiert sondern ist gleich zur tat geschritten und das wird ihm wohl auch von den etzami Leuten angekreidet. Er hat ohne die Situation zu kennen einfach losgelegt. Ich wette, selbst der Rabbiner von Dusibur, der ja wohl auch für Oberhausen zuständig ist hätte ihm sagen können, das da Leute an einer liberalen gemeinde werkeln. Wenn man bei google Liberales Judentum Ruhrgebiet eingibt erhält man mehrere Seiten mit verweisen auf etzami oder den egalitären minjan, wie die sich vorher genannt haben. Ich würde voraussetzen dass der gründer einer liberalen Gemeinde sich zumindest mit den strukturen seiner nächsten umgebung bekannt ist. Wie Elisabeth aber schon geschrieben hat wurde einfach mal ins blaue gemacht und wurde dabei von jemandem unterstützt der seine eigenen pläne hat. das ist keine gute situation. ich bin gespannt wie ihr das löst.
CU
Shmulik

10:07 vorm.  
Anonymous R meint...

Natürlich hätte es anders laufen können, dazu kann ich aber wenig sagen, da ich nicht vom Anfang an dabei war.

Aber nehmen wir doch einfach an, er hätte sich infomiert und er hätte heraus gefunden, dass es eine andere liberale Gemeinde gibt und weiter?

In Essen gibt es eine konservative Gemeinde, warum haben wir dann in Duisburg auch eine? Außerdem gibt es ganz einfach unterschiedliche Ziele, die wir verfolgen.

Ich sehe da kein Problem.

10:15 vorm.  
Anonymous Anonym meint...

nochmal @"R"
Sag mal, hast Du Chaim gerade gedroht? "hören sie auf politik zu machen" - Alles klar bei dir??

Jetzt schreibst du, die gemeinden entzweien sich: weil die nicht so reagieren wie du willst? ich würde mal sagen Chaim hat ganz klar gesagt du kannst da hingehen weil sie jeden einladen etc nur lassen die sich nicht von der union vereinnahmen. das werden sie ja wohl dürfen.

10:18 vorm.  
Blogger Chajm meint...

Ich würde das nicht als Drohung verstehen, sondern eher als Ausdruck einer gewissen Frustration. Vielleicht sollte ich nochmal ich nochmal zusammenfassen:
Hier wird immer von Spaltung gesprochen, davor haben wir ja gewarnt und Herr Schwartzman hätte von uns durchaus viele helfende Hände erwarten können. Die Situation ist nun aber nicht mehr umkehrbar. Wir versuchen eine Gemeinschaft zu bauen (letztendlich wird diese Arbeit nie beendet werden, denn es kann ja immer besser werden), in der liberale (observante) Juden sich selbst wiederfinden können. Dabei ist es ganz gleich woher sie kommen und welchen persönlichen Hintergrund sie haben. Das ist auch keine „politische” Veranstaltung, denn wie ja überall erklärt wird, opponieren wir nicht gegen die Gemeinden des Landesverbandes, sondern ergänzen das Angebot an jüdischem Leben und weil wir das liberale Judentum ernst nehmen, finden wir es natürlich schade, dass es so stiefmütterlich behandelt wird. Unsere G-ttesdienstbesucher mit russisch-sprachigem Hintergrund sind eigentlich ganz gut integriert in den Kreis der anderen Teilnehmern und so sollte es eigentlich sein. Auf der anderen Seite ist es doch auch in Duisburg so, dass die neuen Mitglieder 98% der Gemeindemitglieder stellen, in meiner Heimatgemeinde gibt es, aus mir, noch 4 andere Mitglieder die nicht aus den Ländern der GUS stammen. Von daher sind mir also die Probleme durchaus bekannt. Nur über politische Winkelzügelchen kann man eine Übereinkunft nicht erzwingen. Ich wiederhole mich ungern, aber es scheint wichtig zu sein: Unsere Synagogentür steht grundsätzlich jedermann offen, egal woher er kommt und ob er Mitglied einer anderen Gemeinde ist oder nicht. komm einfach vorbei und schau's Dir an. Herrn Schwartzman habe ich ja auch schon eingeladen, der hat aber abgelehnt.
Zu der Einladungsgeschichte andersherum: Ich brauche keine Einladung sondern erstmal eine grundsätzliche Information: Wo gibt es wann G-ttesdienste?? Ohne Kenntnis davon zu haben, kann man schlecht teilnehmen. Herr Schwarzman wird von mir regelmässig informiert, wann wir was unternehmen, umgekehrt herrscht da große Zurückhaltung... und das ist auch der Grund für mein grundsätzliches Misstrauen "Perusch" gegenüber.

11:20 vorm.  
Anonymous R meint...

Unsere Gemeinde gibt monatlich eine eigene Zeitschrift, mit dem Namen "DELET" heraus. Dieser Zeitschrift sind auch alle Veranstaltungen zu entnehmen. Leider haben wir bisher nur 1 Gottedienst gehabt, nach der Mitgliedschaft in der Union haben wir aber einen Rabbiner zugeteilt bekommen und wir werden auch alles dafür tun, damit regelmässige Gottesdienst statt finden können.

Ein kleiner Überblick:
Letzten Freitag haben wir gemeinsam den Schabbat gefeiert, leider ohne Rabbiner. Zum letzten Passach hatten wir an die 200 Besucher. Jeden Sonntag findet eine Veranstaltung zur jüdischen Bildung statt, diese ist recht gut besucht. Daneben gibt es zahlreiche sportliche Aktivitäten.

Eine Internetseite wird gerade aufgebaut, dort sind dann alle Termine abrufbar.


Übrigens ist EtzAmi 70Km von Perusch entfernt, dass ist ein ganzes Stück.

11:42 vorm.  
Blogger Chajm meint...

Gelsenkirchen ist von Oberhausen ungefähr 8 Minuten entfernt; denn auch in Gelsenkirchen gibt es G-ttesdienste. Wozu braucht Ihr denn einen Rabbiner für die G-ttesdienste??

11:45 vorm.  
Anonymous R meint...

Wir brauchen einen religiösen Profi, weil auch wir Gottesdienst zumindest teilweise auf Hebräisch abhalten wollen.

11:56 vorm.  
Anonymous R meint...

Würde sich denn einer von euch (gaaaanz vorsichtig gefragt), bereit erklären bei uns etwas zu machen?

12:24 nachm.  
Anonymous Anonym meint...

Lieber "r",

wenn Polemik nicht hilft, dann erst einmal Angriff, schließlich kann man dann - wenn nichts mehr übrig bleibt - sich klein machen? Mir fiele die Diskussion leichter, wüsste ich erst, wer Sie sind. Wenn Sie ein "einfaches Mitglied" sind, dürfen Sie sich so weit vorwagen, daß Sie jemanden engagieren?
Mein Gefühl hat mich wohl nicht getäuscht, wenn Sie von der Union einen Rabbiner "zugeteilt bekommen", sind Sie keineswegs so unabhängig wie es Sie uns suggerieren wollen. Einbindung ist kein Problem, warum nicht. Aber bitte, spielen wir mit offenen Karten.

Nur mal eine theoretische Frage. Würden Ihre Mitglieder auch eine Frau als Vorbeterin akzeptieren? Keine Angst, ich komme sicher dafür nicht infrage. Ich mache nichts mit Unionsgemeinden.


Elisabeth Berkes-Großer

5:33 nachm.  
Anonymous Anonym meint...

Gratulation, Chajm,
20 Kommentare zu einem Blog, ist schon beachtenswert. Du hast wohl ins Schwarze getroffen!
Weiter so
Elisabeth

7:12 nachm.  
Blogger Chajm meint...

Ich bin selber ganz angetan ;-)

10:57 nachm.  

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