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Freitag, Juni 16, 2006

Ein Eigentor möglicherweise...

In Deutschland wehten nie mehr Fahnen als dieser Tage, das ist schon überall festgestellt worden und fast einstimmig ist erkannt worden, dass dies aber nicht mit einem übertriebenem Nationalismus verbunden ist, sondern mit einem Gefühl der Dazugehörigkeit, welches aber nicht exklusiv ist; vielmehr umfasst es scheinbar alle, die dazugehören wollen. Träger deutscher Fahnen tragen häufig auch Fahnen anderer Nationen der WM... Der Polizei wurde das verboten, sie solle ihre Neutralität wahren. Jetzt schaltet sich aber der Zentralrat in die nicht vorhandene Diskussion ein und befürwortet das Flaggezeigen der deutschen Polizei:
Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat mit Unverständnis darauf reagiert, dass in einigen Bundesländern das Anbringen von Deutschlandfahnen an Polizeiautos zur Fußball-WM verboten ist. «Diese Selbstenthaltsamkeit halte ich für ein falsches Signal», sagte Kramer der Netzeitung. «Denn damit wird impliziert, dass der deutsche Polizist, der eine deutsche Fahne trägt, automatisch nicht mehr neutral ist.» Das sei aber «Unsinn», betonte er. Aus der Netzzeitung
Das könnte sich als Eigentor herausstellen, wenn es später heißen wird, man müsse erst „die Juden” fragen, ob man Flagge zeigen dürfe oder nicht. Bis jetzt gab es keine negativen Untertöne oder übertriebenen Nationalismen, dennoch schafft man es irgendwie immer wieder, daraus große Sachen zu machen...
Siehe übrigens auch hier: הדגל הגרמני יוצא מהארון