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Freitag, Mai 19, 2006

Demokratie und Liedtexte

Heute vormittag erreichte mich eine Mail in der auf das ambitionierte Projekt:
muslimische-stimmen.de - Im Prinzip eine sehr gute Seite mit einem prima Ansatz. Man möchte den Vorurteilen entgegentreten und auch Muslimen eine pluralistisches Forum bieten. Ich begann schon mit der Verfassung eines längeren Statements, da hörte ich die mp3 des Songs „Im Namen der Demokratie” von Ammar114. Der hatte es jedoch in sich:
Im Namen der Demokratie Häuser nieder reißen. Bewohner auf die Straße schmeißen, töten und vertreiben. Getrieben von der Liebe zum Frieden ließ sie alles stehen und liegen, um an den Ort des Geschehens zu fliegen. Dort wo ein ganzes Volk verblutet und leidet, weil ein gieriger Staat ungehindert Grenzen überschreitet. Menschen unterdrückt, fremdes Land an sich reißt. Rechte mit Füßen tritt, während die UNO tatenlos bleibt. Sie lebte, teilte das Leid der Menschen im Gaza. Obwohl sie die Gefahr sah und ihr klar war, dass ihre Taten soviel bewirken wie ein Tropfen auf nem heißen Stein. Trotzdem setzte sie sich ein. Bis zu dem Tag an dem sie kamen, in gepanzerten Wagen. Wieder mal programmiert zu zerstören und zu verjagen. Mit ihrem Megaphon und ihrer leuchtenden Weste, stand sie draußen vor dem Haus und unterschätzte die Brutalität eines israelischen Soldaten. Mit seinem Bulldozer kam er auf sie zugefahren. Sie viel zu Boden, wollte aufstehen doch es war zu spät. Mit seiner Walze hat er sie überrollt und umgelegt.
Auch diese Geschichte ist traurig aber leider wahr. Palästina, 2003 das Jahr. Rachel Corry, Studentin aus den USA. Sie war 23, als sie an ihren Knochenbrüchen starb. Nicht die Erste und auch nicht die Letzte, die Israel im Kampf um Land ermordet hat. [Die Texte findet man hier]
Damit hatte es sich dann auch mit meiner Stellungnahme erledigt. Wer dieses Blog regelmässig liest, weiß um meine Bemühen die islamischen Bewohner dieses Landes in ihrem Streben nach freier Religionsausübung zu unterstützen, aber dieser Text produziert ja an sich auch wieder Hass und wirbt nicht gerade für Frieden und Verständnis...

1 Kommentare:

Anonymous jüdisches Berlin meint...

Die "muslimischen Stimmen" haben in der hießigen Lokalpresse großen Beifall bekommen.

8:23 vorm.  

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