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Donnerstag, Februar 09, 2006

Die Megille lesen


The last paragraph of the megillah
Originally uploaded by uria.
Es ist zwar noch einen Monat Zeit, zufällig jedoch stolperte ich über eine ganze Reihe sehr schöner Fotografien der Megillah und da fiel es mir überhaupt erst auf: Geht es in der Megille nicht um eine Geschichte die wo spielt? In Persien? Also dem Iran... Bevor alle anderen Blogs Purim für sich entdecken, will diesesmal ich der erste sein. Diese Assoziation wird (wahrscheinlich und mutmaßlich) dann häufiger in Betracht gezogen: Aber auch hier war es ein „Bösewicht” aus Persien, der ein Komplott zur Vernichtung der Juden schmiedete. Nicht der persische König war Urheber, sondern einer seiner Minister, nämlich Haman. So geht es in der Geschichte ausschließlich um Haman und sein Gefolge, nicht um alle Perser. Das wird dann vielleicht in der Hitze der Diskussion gerne mal vergessen. Die Geschichte Purims zeigt uns, dass wir gefordert sind, gegen „böse Pläne” vorzugehen. Das wollte ich loswerden, bevor weniger maßvolle Polemiker die Geschichte für sich entdecken...

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meint...

Was ist typisch jüdisch? Wenn bei allem Ernst immer noch ein Witz kommt, womit Dein exzelenter Beitrag nicht heruntergezogen werden soll:

Purim 1938. Die Jüdische Gemeinde veranstaltet ein großes Fest, selbstverständlich gibt es auch Hamantaschen. Mit einem schmerzhaften Lächeln fragt Grün den Goldstein: Was meist Du, was werden wir nach dem Krieg essen? Nach Hamann haben wir dieses köstliche Gebäck, nach der Sklaverei bekamen wir die Matzen, was kommt nun?

In der Hoffnung, daß die Konflikte balmöglichst gelöst werden bin ich bereit, auf zusätzliche Feiertage und Festspeisen zu verzichten.

7:32 nachm.  

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