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Mittwoch, Januar 18, 2006

Yigal Amir will Vater werden

Der Mörder von Jitzchak Rabin, dem es schon erlaubt wurde, im Gefängnis einen Fan von sich zu heiraten, möchte nun auch Vater werden und stellt die Gesellschaft auf eine harte Probe. Er und seine Frau Larissa Trimbobler planen, dass sie sich künstlich befruchten lässt. Das Gericht soll es nun erlauben. Einen entsprechenden Antrag reichten die Anwälte von Amir, Oron Schwartz und Ari Schamai, ein. Darf eine demokratische Gesellschaft dies erlauben, auch wenn die Person gegen diese Gesellschaft gehandelt hat? Offenbar gibt es ein Gesetz, das allen Gefängnisinsassen erlaubt zu heiraten und Kinder zu zeugen.
Es übrigens keinesfalls so, dass Amir sein Verbrechen mittlerweile bereue. Er ist nach wie vor der Meinung, seine Tat war zu der entsprechenden Zeit richtig und wichtig.
Amir wurde am 4. November 1995 noch am Schauplatz des Mordes verhaftet. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt sowie zu 6 weiteren Jahren Haft wegen des Schusses auf den Wachmann. In einem späteren Verfahren wurde er zu 5 Jahren verurteilt (und nach einer staatlichen Berufung zu 8 Jahren) wegen Bildung einer Verschwörung zur Ausführung des Mordes mit seinem Bruder und Adani.
Ynetnews - News - Yigal Amir seeks artificial insemination approval

1 Kommentare:

Blogger Daniel meint...

tia nachdem es millionen von sperms gibt per sample, keonnten Yigal Amirs mit Hilfe von Rechtsradikalen Frauen bald in jeder Ecke von Israel sein... Ich bin gegen die Todesstrafe, aber solche Geschichten sind schon an der Grenze des tollerierbarens.

5:43 nachm.  

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