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Montag, November 21, 2005

Ratsversammlung beschließt Aufnahme liberaler Landesverbände

Der Zentralrat hat gestern (20.11) beschlossen, die Landesverbände Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein K.d.ö.R., Landesverband Jüdische Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.ö.R. und Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.
in den Zentralrat aufzunehmen. Nach Anerkennung dieser Verbände als Körperschaft des öffentlichen Rechts, wäre eine andere Entscheidung auch undenkbar gewesen.
Paul Spiegel dazu:

„[Die Aufnahme]durch die Delegierten der Ratsversammlung des Zentralrats heute in Düsseldorf, unterstreicht der Zentralrat einmal mehr auf eindrucksvolle Weise seinen Anspruch die politischen Interessen aller Juden in Deutschland, unabhängig von ihrer religiösen Denomination, mit einer Stimme zu vertreten“
Mit großer Mehrheit wurden die drei Landesverbände auf der jährlich stattfindenden Ratsversammlung in den Kreis der Mitgliedsgemeinden des Zentralrats aufgenommen. Dem Zentralrat gehören damit nunmehr 23 Landesverbände und Großgemeinden mit zusammen mehr als 105.000 Mitgliedern an.
„Das heutige Abstimmungsergebnis ist ein positives Signal und zeigt, dass das deutsche Judentum im 21. Jahrhundert auf dem richtigen Weg im religiösen und kulturellen Sinne ist“,
bekräftigt Paul Spiegel.

Möglicherweise ein Signal an diejenigen Gemeinden, in denen immer noch Konflikte schwelen, weil die Verantwortlichen uneinsichtig sind. Es scheint ein richtiger Schritt in Richtung Pluralismus zu sein.