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Dienstag, November 08, 2005

Pionier der jüdisch-islamischen Freundschaft wird geehrt

Rabbiner Dr. Henry Brandt, emeretierter Landesrabbiner von Westfalen-Lippe (und wahrscheinlich der beste den die Region gesehen hat, nur das dies nicht jeder zu schätzen gewußt hat), nun Rabbiner in Augsburg, erhält am kommenden Sonntag (13. November) den Muhammad-Nafi-Tschelebi Preis und ist damit der erste Jude überhaupt, der von einer islamischen Institution geehrt wird.
Ganzer Artikel in der taz: taz 7.11.05 Pionier der jüdisch-islamischen Freundschaft

"Am "Runden Tisch der Religionen in Deutschland" arbeitet der heutige Gemeinderabbiner von Augsburg auf das hehre Ziel hin, Konflikte grundsätzlich gewaltfrei zu lösen und Religion nicht für politische Zwecke zu missbrauchen. Für die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern müssten politische Lösungen gefunden werden, sagte er vor kurzem auf einem ökumenischen Forum in Niedersachen. Brandt lässt sich in seinem Kurs nicht von Staatsmännern wie dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad provozieren , der vergangene Woche in der ganzen Welt für Empörung sorgte, weil er Israel am liebsten "von der Landkarte radieren" würde."
Update: Mittlerweile habe ich aus diesem Posting einen vollständigen talmud.de-Artikel gemacht. Siehe hier.